Stadt hat Plan für Straßenbau am Eichamt

Glauchauer Zeitung | Dienstag 21.02.2017 | Seite 9

Zimmerstraße soll Asphalt, Wendehammer und Parkplätze erhalten

VON STEFAN STOLP

GLAUCHAU – Einen glatten Asphaltbelag soll sie bekommen, Parkplätze und sogar einen Wendehammer. Die Pläne für den Ausbau der Zimmerstraße liegen auf dem Tisch. Am Donnerstag wird sich der Stadtrat mit dem sogenannten Bauprogramm befassen. Darin ist festgehalten, wie das momentan unbefestigte Straßenstück zwischen Muldebrücke und dem Beginn des Pflasterbelages künftig aussehen soll.

Lothar Strohbach, Stadtrat der Freien Wähler und Chef des Sportvereins Fortschritt, der an der Zimmerstraße seinen Sportplatz am Eichamt hat, sowie SPD-Stadtrat Roland Frenzel machen sich seit vielen Jahren für den Ausbau der Straße stark. Bislang scheiterte das Vorhaben stets am Geld. Fördermöglichkeiten hat es nicht gegeben. Darüber hinaus hat die Straße, die eine Sackgasse ist, auch keine Priorität. Doch jetzt hat sich offenbar eine Möglichkeit zur Finanzierung aufgetan – nämlich das sogenannte Investitionsstärkungsgesetz für Kommunen. Bund und Freistaat geben Geld für Investitionen in Städten und Gemeinden, unter anderem für den Straßenbau. Und in der Glauchauer Vorhabensliste steht neben einigen anderen Projekten auch die Zimmerstraße. Voraussichtlich im Jahr 2019 soll laut Plan gebaut werden. Insgesamt etwa 236.000 Euro sind für den Ausbau der Straße vorgesehen.

Um überhaupt an die finanziellen Hilfen zu kommen, muss die Stadt zunächst einen Fördermittelantrag einreichen. Das wiederum setzt ein Bauprogramm voraus, das der Stadtrat übermorgen beschließen soll. Laut Plänen aus dem Rathaus wird der Bau in drei Abschnitten erfolgen. Zunächst wird die Straße auf einer Länge von 170 Metern asphaltiert, hinzu kommt ein mit Betonpflaster versehener Fußweg. Im zweiten Abschnitt ist der Bau des Wendehammers vorgesehen, der in Richtung Brücke rechts hinter dem Sportplatz platziert werden soll. Auf dieser privaten Fläche besteht laut Stadt aber noch kein Baurecht. In der dritten Etappe sollen dann die Parkplätze entstehen. Die sollen entlang der Straße markiert werden. Darüber hinaus ist gegenüber dem Sportplatz ein separater Parkplatz geplant, auf dem die Autos schräg abgestellt werden können.